Die Zukunft des Webdesign ist VR und AR

Schon bald werden die Tage der Webseiten, die uns zweidimensional Texte und Bilder ausliefern, gezählt sein. Ob Facebook Spaces und die Oculus Rift Brille oder Googles virtuelle Wanderungen via Cardboard und Streetview: Das Erlebnis der Zukunft ist in 3D.

Für Webagenturen ist das eine Herausforderung, die aber mit großen Chancen verbunden ist. Während die virtuelle Realität wahrscheinlich von Spezialagenturen bearbeitet werden wird, steht gerade im Bereich der Augmented Realiweb-design-2038872_960_720tät den Webdesignern die ganze Welt offen. Hierbei handelt es sich um eine Mischung des realen Sehens und Einblendungen. Das kann auf dem Smartphone geschehen, auf einer Spezialbrille oder sogar auf der Windschutzscheibe des Autos.

Webdesigner werden sich Gedanken machen müssen, wie eine Mischung für den Kunden aussehen kann. Eine Immobilienfirma kann zum Beispiel bei einem geplanten Neubau den Kunden schon vor Ort Skizzen und Pläne einblenden, auch wenn noch nicht einmal der Grundstein gelegt ist. Man könnte in einem Kaufhaus dem Kunden einen virtuellen Wegweiser einblenden. Oder, im Bereich der virtuellen Realität, das Kaufhaus gleich komplett virtuell begehbar machen.

Bedeutend wird auch der B2B-Markt sein. Schon jetzt werden AR-Brillen eingesetzt, um zum Beispiel in Krankenhäusern Patientendaten einzublenden. Auf Ölplattformen sehen Ingenieure die Baupläne und welche Rohre wohin führen, oder wie man sie reparieren kann. Hersteller von Maschinen können ihre Produkte in einer Simulation beim Kunden laufen lassen, um zu sehen ob die Produktionsabläufe auch passen.

Sowohl virtuelle als auch augmentierte Realität wird für Webdesigner bedeuten, dass sie sich recht schnell weiterbilden müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Da es bislang noch nicht einmal Standards gibt, ist es besonders schwierig zu wissen, auf welches Pferd man setzen muss. Auch die Endgeräte sind noch in der Entwicklung, und am Misserfolg von Google Glass hat man gesehen, dass die richtige Brille noch nicht gefunden wurde. Aber auf jeden Fall sind es spannende Zeiten, die auf Webagenturen und Webdesigner zukommen.

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